Zusammenfassung des Berichts
Die Verordnung zielt darauf ab, eine EU-weite Liste sicherer Herkunftsländer einzuführen, um Asylverfahren zu beschleunigen und einheitlicher zu gestalten. Bewerberländer für den EU-Beitritt sowie weitere Drittstaaten werden als sichere Herkunftsländer eingestuft, sofern keine konkreten Risiken wie bewaffnete Konflikte oder systematische Menschenrechtsverletzungen vorliegen. Die Mitgliedstaaten behalten das Recht, zusätzliche Länder national zu bestimmen, doch soll die EU-Liste für mehr Kohärenz sorgen. Die Einstufung basiert auf objektiven Kriterien wie Anerkennungsquoten und Menschenrechtsstandards, bleibt aber dynamisch anpassbar. Individuelle Prüfungen jedes Asylantrags bleiben trotz beschleunigter Verfahren gewährleistet.
Jutta PAULUS